Privatsphäre
Datenschutz-Checkliste für Wunschlisten: Was Gäste sehen und was privat bleibt
Eine Checkliste für den Umgang mit persönlichen Daten auf Wunschlisten, bei Reservierungen, in Gastnotizen und bei Veranstaltungen.

Eine Wunschliste enthält oft mehr persönliche Informationen, als man auf den ersten Blick denkt. Produkte, Termine, Namen und Notizen zu Reservierungen verraten einiges. Mit ein paar einfachen Regeln bleibt die Liste für Gäste nützlich, ohne öffentlich zu sein.
Öffentlichkeit ist selten nötig
Die meisten Wunschlisten für die Familie brauchen weder ein öffentliches Profil noch einen Eintrag in einer Suche. Wer die Liste braucht, bekommt sie über die Einladung, den Gruppenchat oder per E-Mail.
Mit einem privaten Link lässt sich die Liste leicht öffnen, ohne sie unnötig breit zu streuen.
Entscheide, was Gäste sehen dürfen
Für Gäste sind Name, Bild, Preis, Hinweise zum Artikel und der Reservierungsstatus wichtig. Namen und E-Mail-Adressen anderer Gäste oder private Notizen der organisierenden Person brauchen sie nicht.
Bei einer verknüpften Veranstaltung brauchen Gäste die Eckdaten und die Möglichkeit zur Rückmeldung. Die Übersicht aller Zu- und Absagen brauchen sie nicht.
Lass Überraschungen bis zum Einblenden verborgen
Manche möchten bis nach der Feier nicht wissen, wer welches Geschenk reserviert hat. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Person, der die Liste gehört, selbst beschenkt wird.
Dabei geht es um Privatsphäre und um die Vorfreude. Gäste können sich abstimmen, ohne die Überraschung vorwegzunehmen.
Geh diese kurze Checkliste durch
Prüfe vor dem Teilen, was Gäste sehen sollen, was nur für dich bestimmt ist und was bis später verborgen bleibt.
- Für Gäste sichtbar: Artikelnamen, Links, Bilder, öffentliche Hinweise und Reservierungsstatus.
- Für die Person sichtbar, der die Liste gehört: Einstellungen, Freigabefunktionen und die Anzahl der Rückmeldungen.
- Bis zum Einblenden verborgen: Namen der Schenkenden, private Reservierungsnotizen und Details, die eine Überraschung verraten würden.
- Nie öffentlich: Kontodaten, private Freigabecodes in der öffentlichen Navigation und Verwaltungsseiten.
Setze diese Ideen mit Piki um
Gäste reservieren über deinen Link. Du entscheidest, wann du ihre Namen und Notizen sehen möchtest.